
50 JAHRE KNUST: LĂWENZAHNHONIG
Di
Ticketmaster
Monday, 27 July 2026
19:00
Neuer Kamp 30
Hamburg
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Mit Skylinekiss meldet sich das Schweizer Instrumentaltrio Löwenzahnhonig mit einer cineastischen, langsam groovenden Single zurĂŒck - irgendwo zwischen alpenlĂ€ndischem Zen-Surf, vertrĂ€umtem Slow Pop und Kammermusik-Psychedelia. Eine Gitarre flirrt wie Sonnenlicht durch die Ritzen alten Scheunenholzes, der Bass erzĂ€hlt mit Geduld und das Schlagzeug atmet in Landschaften statt in Takten. Man denkt an Khruangbin, Tortoise oder Yo La Tengo -- Musik fĂŒr alle, die nicht nur hören, sondern mit ihr treiben. Ein leiser Tanz durch Erinnerung und Licht. Es war Hochsommer, als Löwenzahnhonig in die Scheune zogen. Kein Studio, kein GroĂstadtlĂ€rm, keine Alltagssorgen. Nur die Luft, schwer von Sonnenstaub und BlĂŒtenduft, das milchige Licht zwischen den Ritzen des HolzgebĂ€lks und eine Sammlung von Instrumenten, die klangen wie aus einer anderen Zeit. Dort, wo der Zeitdruck keinen Empfang hatte, entstand KirschblĂŒtenboogie -- ein Album wie ein vertonter Super-8-Film: flirrend, vergilbt, voll leiser Genauigkeit. Löwenzahnhonig klingen, als hĂ€tte jemand das Tempo aus der Popmusik gedreht, um ihr wieder Raum zum Atmen zu geben. Gitarrenlinien schleichen wie Sonnenstrahlen durchs Fenster, der Bass ist ein geduldiger ErzĂ€hler, das Schlagzeug denkt lieber in Landschaften als in Takten. Die Musik dieser schweizerischen Instrumentalband ist eine poetische Verlangsamung. Wer sie hört, erkennt flĂŒchtige Schatten von Khruangbin, deren Gitarrenlinien wie auf Zeitreise geschickt wirken. Doch Löwenzahnhonig setzen dem etwas Eigenes entgegen: eine Art alpenlĂ€ndischer Zen-Surf, trĂ€umerisch und doch prĂ€zise. Der Begriff âRetro" zielt dabei ins Leere. Was diese Musik tut, ist archĂ€ologischer. Sie grĂ€bt etwas aus, das verschĂŒttet war unter Schichten von LautstĂ€rke und Zeitdruck. In manchen Momenten erinnern Löwenzahnhonig an die cineastische Weite von Tortoise, an die schweifende Klarheit von Yo La Tengo, an die einsamen Landschaften, durch die einst Ry Cooder seine Slide-Gitarre schickte. Und so steh
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